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Benjamin Schaller setzt auf Timing, Vertrauen und Feingefühl

Eine Betriebsübernahme im Handwerk braucht Mut – und oft das richtige Timing.
Benjamin Schaller hat mit nur 28 Jahren die Metzgerei Eberle übernommen, einen etablierten Traditionsbetrieb mit langjähriger Kundschaft.

Seine Geschichte zeigt, warum eine Unternehmensnachfolge im Handwerk nicht nur wirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch ein sensibles Zusammenspiel aus Vertrauen, Geduld und persönlicher Haltung.

Der richtige Moment: Chancen erkennen und nutzen

Die Übernahme kam nicht zufällig – sondern zur richtigen Zeit. Benjamin kannte den Betrieb und den Inhaber bereits seit vielen Jahren.

Ich habe gewusst, dass es ein super Betrieb ist – mit starken Mitarbeitern und einer guten Basis.

Benjamin Schaller

Als sich die Möglichkeit ergab, hat er gehandelt. Ohne lange zu zögern.

Das Wichtigste ist, dass das Timing passt – man muss die Chance erkennen und dann auch nutzen.

Benjamin Schaller

Gerade im Handwerk entstehen viele Chancen genau jetzt: Viele Betriebe suchen Nachfolgerinnen und Nachfolger – doch wer übernehmen will, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.

Vertrauen statt Veränderung: Warum Geduld entscheidend ist

Die größte Sorge vor der Übernahme des jungen Unternehmers war die Kundschaft.

Meine größte Sorge war, dass wir die Kunden verlieren – weil ein neuer Chef kommt.

Benjamin Schaller

Doch genau hier zeigt sich, was eine gute Betriebsübernahme im Handwerk ausmacht: Feingefühl statt Veränderungsdruck. Benjamin entschied sich bewusst gegen schnelle Veränderungen. Im ersten Jahr blieb alles nahezu unverändert – Produkte, Abläufe, Sortiment.

Die Kunden sind ihre Produkte gewohnt – da muss man sehr sensibel vorgehen.

Benjamin Schaller

Diese Strategie zahlte sich aus: keine Umsatzverluste, stabile Kundenbeziehungen, Vertrauen von Anfang an.

Tradition als Stärke: Handwerk, das bleibt

Die Metzgerei steht für echte Handwerksqualität – und genau das ist der entscheidende Unterschied. 

Die Kunden wollen, dass alles im Haus hergestellt wird – genau das macht den Unterschied.

Benjamin Schaller

Eigene Produktion, regionale Qualität und persönliche Beratung schaffen Nähe – etwas, das Supermärkte nicht leisten können.

Gleichzeitig beginnt jetzt der nächste Schritt. Benjamin Schaller traut sich nach dem ersten Jahr der Übernehme langsam individuelle, neue Schritte zu gehen. Neue Produkte testen, Sortiment erweitern – aber immer im Einklang mit der Kundschaft.

Verantwortung übernehmen – für Menschen und Betrieb

Für Benjamin bedeutet Selbstständigkeit vor allem eines: Verantwortung.

Verantwortung heißt für mich, dass meine Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen und sich wohlfühlen.

Benjamin Schaller

Ein funktionierendes Team, stabile Abläufe und ein gutes Arbeitsumfeld sind die Grundlage für langfristigen Erfolg. Die Übernahme war für ihn nicht nur ein Karriereschritt – sondern die Möglichkeit, sich im Handwerk selbst zu verwirklichen.

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